Die britische Schatzkanzlerin Rachel Reeves erklärte am Dienstag, die Produktivitätsentwicklung im Land sei „offensichtlich schwächer als bisher angenommen“.
In ihrer Rede betonte sie, sie habe in ihrem ersten Regierungsjahr die Grundlagen der britischen Wirtschaft gestärkt und die öffentlichen Finanzen saniert. Sie warf der Vorgängerregierung einen „desaströsen Nachtragshaushalt“ und „wirtschaftliches Missmanagement“ vor.
Reeves fügte hinzu, die Weltlage habe sich verschärft, was Großbritannien zusätzlich belaste. Die anhaltende Bedrohung durch Zölle belaste das globale Vertrauen. Sie warnte, die Inflation gehe zu langsam zurück, während die Lieferketten weiterhin volatil seien. Reeves versprach, alles Notwendige zu tun, um die Lage des Landes zu verbessern.